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<title>Breslauer Dom</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Breslauer Dom</span></h1>
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<p>Der <b>Breslauer Dom</b>, voller Name <b>Dom St. <a href="Johannes_der_T%C3%A4ufer" title="Johannes der Täufer">Johannes der Täufer</a> zu Breslau</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Polnische_Sprache" title="Polnische Sprache">polnisch</a></span> <span lang="pl-Latn" style="font-style:italic">Archikatedra św. Jana Chrzciciela we Wrocławiu</span>)<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> des <a href="Erzbistum_Breslau" title="Erzbistum Breslau">Erzbistums Breslau</a>, wurde in den Jahren von 1244 bis 1341 im Stil der <a href="Gotik" title="Gotik">Gotik</a> errichtet. Er ist eines der <a href="Wahrzeichen" title="Wahrzeichen">Wahrzeichen</a> von <a href="Breslau" title="Breslau">Breslau</a>. Seine zwei Türme sind mit knapp 98 Metern die höchsten <a href="Kirchturm" title="Kirchturm">Kirchtürme</a> der Stadt und prägen wie in <a href="Br%C3%BCnn" title="Brünn">Brünn</a>, <a href="Prag" title="Prag">Prag</a> und <a href="Wien" title="Wien">Wien</a> das Straßenbild.<sup id="cite_ref-dtv_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-dtv-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Unter der <a href="Kathedrale" title="Kathedrale">Kathedrale</a> befinden sich Mauerreste der <a href="Kirche_(Bauwerk)" title="Kirche (Bauwerk)">Vorgängerkirchen</a>. Es wird vermutet, dass sich vor der Errichtung der ersten christlichen Kirche am Standort des Doms eine <a href="Heidentum" title="Heidentum">heidnische</a> Kultstelle in der Form eines Brunnens befand.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Böhmische_Kirche"><span id="B.C3.B6hmische_Kirche"></span>Böhmische Kirche</h3></div>
<p>Frühere Forscher der Kirche nahmen nach <a href="Sp%C3%A4tmittelalter" title="Spätmittelalter">spätmittelalterlichen</a> Erwähnungen als sicher an, dass die erste Domkirche in Breslau im Jahr 1000 aus Holz gebaut wurde. Die Ausgrabungen vor Ort, die nach dem Zweiten Weltkrieg durch Marcin Bukowski durchgeführt wurden, haben allerdings erwiesen, dass man bereits bei dem Bau des ersten Doms Natursteinmauerkonstruktion verwendet hat. Des Weiteren wurde bei den neuesten Ausgrabungen (1996–1997, Edmund Małachowicz et al.) eine noch ältere Kirche entdeckt, die in der polnischen Literatur als <i><a href="B%C3%B6hmen" title="Böhmen">Böhmische</a> Kirche</i> (oder <i>Tschechische Kirche</i>) bezeichnet wird. Diese gemauerte Kirche ist bereits in der Mitte des 10. Jahrhunderts entstanden, als sich <a href="Schlesien" title="Schlesien">Schlesien</a> noch unter der Herrschaft der böhmischen <a href="P%C5%99emysliden" title="Přemysliden">Přemysliden</a> befand. Die Überbleibsel der Kirchenfundamente wurden an der Stelle gefunden, wo heute die <a href="Chor_(Architektur)" title="Chor (Architektur)">Apsis</a> und das breitere östlichste <a href="Joch_(Architektur)" title="Joch (Architektur)">Joch</a> des Hauptschiffes aneinander treffen.
</p><p>Diese älteste Breslauer Kirche bestand gemäß der Rekonstruktion von Małachowicz aus einem Schiff mit einem kräftigen <a href="Querschiff" class="mw-redirect" title="Querschiff">Querschiff</a> und einer <a href="Apsis" title="Apsis">Apsis</a> im östlichen Teil, so dass der Grundriss vermutlich ein <a href="Kreuz_(Christentum)#Verschiedene_Formen_des_christlichen_Kreuzes" title="Kreuz (Christentum)">Lateinisches Kreuz</a> darstellte. Die Mauern wurden aus <a href="Feldstein_(Baumaterial)" title="Feldstein (Baumaterial)">Feldstein</a> mithilfe von <a href="Kalkm%C3%B6rtel" title="Kalkmörtel">Kalkmörtel</a> errichtet. Die Gesamtlänge der Kirche betrug max. 25 m. Die Kirche weist einige Analogien mit der böhmischen Architektur ihrer Zeit auf.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="1._Dom_des_Tapferen">1. Dom des Tapferen</h3></div>
<p>Nach dem Jahr 1000, als das <a href="Erzbistum_Breslau" title="Erzbistum Breslau">Bistum Breslau</a> gegründet wurde, wurde die <i>Böhmische Kirche</i> durch eine deutlich größere Kathedrale ersetzt. Es handelte sich um eine dreischiffige <a href="Vorromanik" title="Vorromanik">vorromanische</a> Basilika. Im östlichen Teil befanden sich zwei Türme und eine <a href="Krypta" title="Krypta">Krypta</a> mit Gewölbe auf vier Pfeilern. Als Stifter dieser ersten Domkirche gilt der polnische Herzog <a href="Boles%C5%82aw_I._(Polen)" title="Bolesław I. (Polen)">Bolesław der Tapfere</a>, der für die Gründung des Bistums sorgte. Die Domkirche war 33,5 m lang. Die ausgegrabenen Details (z. B. eine Basis einer <a href="Blends%C3%A4ule" title="Blendsäule">Blendsäule</a>) bezeugen die Präsenz einer architektonischen Gliederung. Der in der Nähe des heutigen Doms ausgegrabene Holzbalken mit großem Querschnitt, in dem man einen Bestandteil des Dachstuhls vermutet, wurde auf das Jahr 1004 datiert. Der erste Dom wurde während des tschechischen Einfalls von 1038–1039 unter <a href="B%C5%99etislav_I." title="Břetislav I.">Břetislav I.</a> bzw. des sogenannten <i>Heidenrückfalls</i> abgebrannt und vermutlich anschließend durch die Bevölkerung abgebaut.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="2._Dom_des_Erneuerers">2. Dom des Erneuerers</h3></div>
<p>In den 50er und 60er Jahren des 11. Jahrhunderts wurde als Stiftung des polnischen Herzogs <a href="Kasimir_I._(Polen)" class="mw-redirect" title="Kasimir I. (Polen)">Kasimir I.</a>, genannt Erneuerer, eine neue Domkirche auf dem alten Ort errichtet. Die Richtung der früher nach Nordosten gerichteten Hauptachse wurde beim Neubau korrigiert. Die neue <a href="Orientierung_(Architektur)" title="Orientierung (Architektur)">Orientierung</a> wurde durch Nachfolgebauten bzw. bis zum heutigen Tag beibehalten. Der 2. Dom war eine frühromanische dreischiffige Basilika aus Bruchstein mit einem kurzen Querschiff, einschiffigem Chor sowie einer Apsis. Unter den letztgenannten befand sich eine dreischiffige, gewölbte Krypta. Wahrscheinlich gab es keine Türme und die Schiffe waren mit einer hölzernen Decke gedeckt. Nur wenige Details aus dem 2. Dom sind bis heute erhalten, da mehrere Teile beim Bau des 3. Dom wiederverwendet wurden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="3._Dom_des_Bischofs_Walter">3. Dom des Bischofs Walter</h3></div>
<p>Der 2. Dom war eine relativ schlichte Kirche. Eine prächtigere Domkirche im Stil der <a href="Romanik" title="Romanik">Romanik</a> wurde ab 1158 durch den Bischof <a href="Walter_(Breslau)" title="Walter (Breslau)">Walter von Malonne</a> errichtet. Teile der Außenmauer des Vorgängerbaus wurden in die neue Konstruktion einbezogen, jedoch von außen verstärkt. Eine Erwähnung von Walter als Erbauer des ersten gemauerten Dom in einer mittelalterlichen <a href="Chronik" title="Chronik">Chronik</a> war indes übertrieben und der Grund für spätere Missinterpretationen in der Geschichtsschreibung des Doms.
</p><p>Die dreischiffige Basilika mit Querschiff und zwei Westtürmen wurde erst 1180 fertig gestellt und durch den Nachfolger Walters, Bischof <a href="Siroslaus_II." title="Siroslaus II.">Siroslaus II.</a>, eingeweiht. Der Grundriss und die räumliche Form des Walterdoms ist nicht nur aus den Ausgrabungen bekannt. Die Kirche wurde auch auf dem erhaltenen Siegel von Siroslaus II. dargestellt, das als älteste Abbildung des Breslauer Doms gilt. Die Forscher sehen Ähnlichkeiten mit der damaligen <a href="Kathedrale_von_P%C5%82ock" title="Kathedrale von Płock">Kathedrale von Płock</a>, die unter <a href="Alexander_von_Malonne" class="mw-redirect" title="Alexander von Malonne">Alexander von Malonne</a>, dem Bruder Walters, errichtet wurde. Die Länge des 3. Breslauer Doms betrug 48,5 m und die Breite 24,5 m. Die neuen <a href="Fassade" title="Fassade">Fassaden</a> aus weißem <a href="Kalkstein" title="Kalkstein">Kalkstein</a> waren reichlich und kontrastvoll mit buntem <a href="Sandstein" title="Sandstein">Sandstein</a> verziert. Mehrere Details aus diesem Kirchenbau sind erhalten und wurden derzeit im Museum der Erzdiözese aufbewahrt. Unter dem heutigen Chor sind Reste der Krypta erhalten.
</p><p>Der 3. Dom, ähnlich wie die sonstige Bebauung der Dominsel, überstand im Jahr 1241 den <a href="Mongolen" title="Mongolen">Mongolenangriff</a> vermutlich ohne größere Zerstörungen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="4._Dom">4. Dom</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Gotischer_Grundbau">Gotischer Grundbau</h4></div>
<p>In den nachfolgenden Jahrzehnten wurde in mehreren Etappen die <a href="Gotik" title="Gotik">gotische</a> Erweiterung bzw. der Neubau vollzogen. Als dessen Ergebnis ist der Grundbau der bis in die Gegenwart existierenden 4. Domkirche bzw. der 5. Kirche an dieser Stelle entstanden.
</p><p>In den Jahren 1244–1272 ersetzte man den für das <a href="Domkapitel" title="Domkapitel">Domkapitel</a> zu klein gewordenen Chorbau des Walterdoms durch einen wesentlich längeren und höheren Chor mit <a href="Chorumgang" title="Chorumgang">Ambulatorium</a>. Der neue Chor mit einem orthogonalen Abschluss zur Ostseite entstand unter dem Bischof <a href="Thomas_I._(Breslau)" title="Thomas I. (Breslau)">Thomas I.</a> im Stil der <a href="Gotik" title="Gotik">Kathedralgotik</a>, vermutlich durch eine <a href="Zisterzienser" title="Zisterzienser">Zisterzienserbauhütte</a>. Über den Ecken des Ambulatoriums wurden zwei (Ost-)Türme erbaut, die jedoch unvollendet blieben. Im Wettbewerb der Dombaumeister stießen die damaligen handwerklichen Techniken oft an ihre Grenzen.<sup id="cite_ref-dtv_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-dtv-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die zur Wallanlage der Dominsel gerichtete neue Ostfassade erhielt ein großes farbiges Glasfenster und in den Giebel wurde ein relativ großes funktionsloses dekoratives Fenster eingebaut, das zum Dachstuhlraum führte. Die Ostfassade wurde zur repräsentativen Schaufassade des Baus, der nunmehr aus den Schiffen des Walterdoms und dem neuen Hochchor bestand. Der neue Chorraum wurde mit sechsteiligen Spitzbogengewölben eingewölbt. Der Bau des neuen Chors wurde mit der Einweihung des Hauptaltars am 24. März 1272 abgeschlossen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die nächsten ca. 25 Jahre existierte eine romanisch-gotische Domkirche,<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bestehend aus dem neuen Chor mit den Stümpfen der Osttürme sowie dem <a href="Langhaus_(Kirche)" title="Langhaus (Kirche)">Langhaus</a>, Querschiff und Westtürmen des romanischen Walterdoms.
</p>
<p>Als Ersatz für den verbleibenden Teil des Walterdoms ließen seit ca. 1300 die Breslauer Bischöfe <a href="Johann_III._Romka" title="Johann III. Romka">Johann Romka</a>, <a href="Heinrich_von_W%C3%BCrben" title="Heinrich von Würben">Heinrich von Würben</a> und <a href="Nanker" title="Nanker">Nanker</a> ein neues <a href="Langhaus_(Kirche)" title="Langhaus (Kirche)">Langhaus</a> mit zwei Westtürmen errichten.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Bau begann mit dem westlichen Teil der Schiffe und den Westtürmen, von den letzteren wurden bis zur 1319–1326 andauernden Bauunterbrechung die beiden unteren Turmgeschosse erbaut.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das im Jahre 1341 vollendete Langhaus und die ungefähr zur gleichen Zeit entstandene neue <a href="Sakristei" title="Sakristei">Sakristei</a> im Südosten des Chorbaus sind im Stil der <a href="Deutsche_Sondergotik" title="Deutsche Sondergotik">Reduktionsgotik</a> gehalten. Die neuen <a href="Kirchenschiff" title="Kirchenschiff">Schiffe</a> wurden von der westlichen Seite aus um die Gemäuer des Walterdoms gebaut, sodass dieser vermutlich erst dann abschnittsweise abgerissen wurde, als die Arbeiten am Neubau fortgeschritten waren. Infolge eines <a href="Vermessung" title="Vermessung">Vermessungsfehlers</a> ist die Achse des Hauptschiffes um ca. 15 cm nach Norden verschoben, so dass die neuen Seitenwände nicht auf die bestehenden Chorwände trafen und bis in die Gegenwart ein Mauervorsprung im <a href="Obergaden" title="Obergaden">Obergaden</a> der Südfassade sichtbar bleibt. Außerdem soll das doppelbreite östlichste Joch des Hauptschiffes erwähnt werden, das an Stelle des früheren romanischen Querschiffs vermutlich zuletzt errichtet wurde. Einige Forscher vermuten sogar, dass zunächst ein gotisches Querschiff geplant war.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit der Einweihung des Langhauses wurde der gotische Bau in den Grundzügen vollendet, wenngleich die vier Türme (zwei Osttürme über den Ecken des Ambulatoriums und zwei Westtürme in der Westfassade) nicht wesentlich über die Gesimshöhe hervorragten. Von den Westtürmen wurden bis dahin nur die jeweils vier untersten Geschosse erbaut.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der nächsten Bauetappe wurde allerdings zunächst vom Baumeister <a href="Peschel_(Baumeister)" title="Peschel (Baumeister)">Peschel</a> zwischen 1354 und 1368 östlich des Hochchors der so genannte Kleinchor, eine <a href="Marientiden#Marientidenkapellen" title="Marientiden">Marienkapelle</a>, hinzugefügt. Die Kapelle wurde vom Bischof <a href="Preczlaw_von_Pogarell" title="Preczlaw von Pogarell">Preczlaw von Pogarell</a> als dessen Grablege gestiftet.
</p><p>Nächste Erweiterungen wurden im Laufe des 15. Jahrhunderts getätigt. Dazu gehörten die seitlichen Kapellen und die Obergeschosse (fünftes bis siebtes Geschoss) des Nordwestturmes samt <a href="Blei" title="Blei">bleigedeckter</a> hölzerner <a href="Helm_(Architektur)" title="Helm (Architektur)">Turmspitze</a>, die am 20. Oktober 1416 fertiggestellt wurde.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Südwestturm blieb zu dieser Zeit und noch bis 1580 lediglich viergeschossig.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den Jahren 1465–1468 haben die Baumeister Hans Berthold und Peter Franczke das Portalhaus vor der Westfassade errichtet, wobei sie entsprechend dem Vertrag zum Teil romanische Säulenschäfte einsetzen.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1517 stiftete der Bischof <a href="Johannes_V._Thurzo" title="Johannes V. Thurzo">Johannes V.</a> das neue Portal der Sakristei (am Übergang zum südlichen Ambulatorium), das als erstes Beispiel der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a> in Schlesien gilt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Umbauten_der_Renaissance_und_des_Barocks">Umbauten der Renaissance und des Barocks</h4></div>
<p>Am 19. Juni 1540 zerstörte ein Großbrand das Dach, die Turmspitze des Nordwestturms und die <a href="Kirchenglocke" title="Kirchenglocke">Kirchenglocken</a>. Der Wiederaufbau des <a href="Helm_(Architektur)" title="Helm (Architektur)">Helms</a> auf dem Nordwestturm erfolgte im Renaissancestil (Fertigstellung am 9. Juni 1556)<sup id="cite_ref-Mal194_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-Mal194-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zwischen 1568 und 1580 wurde der bisher nur viergeschossige Südwestturm zunächst auf die gleiche Höhe wie der Nordwestturm (d. h. siebengeschossig) aufgestockt, dabei wurde die gotische Grundform des Nordwestturms wiederholt, allerdings in vereinfachter Ausführung, mit Rundbogenfenstern und ohne Ornamente. Der neu errichtete Turmhelm (Fertigstellung am 29. Juli 1580) glich dem Renaissance-Helm des Nordwestturms.<sup id="cite_ref-Mal194_12-1" class="reference"><a href="#cite_note-Mal194-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als weitere größere Änderung gilt die Abtragung der stark durch den Brand in Mitleidenschaft gezogenen Dachrinnenbalustrade sowie die Aufstockung der Chormauer um ca. 1 m, so dass seine Gesimshöhe an das Langhaus angeglichen wurde. Der Chorraum selbst wurde verputzt und mit Stuck gegliedert. Bischof <a href="Andreas_von_Jerin" title="Andreas von Jerin">Andreas von Jerin</a> stiftete 1590 einen silbernen <a href="Hochaltar" title="Hochaltar">Hochaltar</a> im Renaissancestil. Zu dieser Zeit, vielleicht schon 1540, trug man den <a href="Lettner" title="Lettner">Lettner</a> ab.
</p><p>1633 wurden während der <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg#Schwedischer_Krieg_(1630–1635)" title="Dreißigjähriger Krieg">Belagerung Breslaus durch Schweden, Sachsen und Brandenburger</a> der Helm des Südwestturms, die südliche Fassade und das Dach der Sakristei beschädigt. Diese Zerstörungen konnten anschließend beseitigt werden und der Turm erhielt wieder seinen Helm. Der Bau der <a href="Barock" title="Barock">barocken</a> Sakramentskapelle erfolgte 1672, der Elisabethkapelle zwischen 1680 und 1700. Dazu kamen u. a. 1716–1724 die Fronleichnamskapelle (<i>Kurfürstenkapelle</i>) und 1749 die Totenkapelle.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Sanierungen_und_Restaurierungen_des_Klassizismus_und_Historismus">Sanierungen und Restaurierungen des Klassizismus und Historismus</h4></div>
<p>Der nächste Großbrand, der am 9. Juni 1759 auf der Dominsel wütete, zerstörte den Dom erheblich. Die Westtürme mit Helmdächern und Glocken, die gotische Westfassade, das Dach des Langhauses, die Sakristei, der Kleinchor und die <a href="Orgel" title="Orgel">Orgel</a> fielen dem Brand zum Opfer. Die Beseitigung der Schäden zog sich über die nachfolgenden 150 Jahre. Zunächst wurden die Westtürme mit niedrigen Zeltdächern gedeckt. Der eingestürzte <a href="Giebel" title="Giebel">Westgiebel</a> wurde in einer einfacheren, an den <a href="Klassizismus" title="Klassizismus">Klassizismus</a> angelehnten Form wiederaufgebaut. Diese Arbeiten wurden vom bischöflichen Architekten Berger aus <a href="Nysa" title="Nysa">Neiße</a> geleitet.
</p><p>Im Jahre 1842 umgestaltete man unter der Leitung von Friedrich Wilhelm Erdmann den Innenraum, indem man die Wände weiß strich und die bis dahin existierenden barocken Choremporen kürzte, um den Einblick in den Chorraum zu verbessern. Die größte neugotische Restaurierung des 19. Jahrhunderts wurde 1873–1875 von <a href="Carl_Johann_L%C3%BCdecke" title="Carl Johann Lüdecke">Carl Johann Lüdecke</a> geleitet. Der Innenraum des Hochchors wurde regotisiert (u. a. die barocken Emporen durch neugotische ersetzt und neue Konsolen der Dienstbunde geschaffen), ebenfalls das Portalhaus und der Giebel der Westfassade, wobei man die letzte Arbeit schon nach kurzer Zeit als ungelungen empfand. Der bis dahin existierende silberne Hochaltar von Jerins wurde durch eine neugotische Konstruktion ersetzt, einige alte silberne Teile hat man wiederverwendet. Der komplette Innenraum wurde mit einer <a href="Polychromie" title="Polychromie">Polychromie</a> versehen.
</p><p>Weitere Sanierungs- und Wiederherstellungsarbeiten wurden am Anfang des 20. Jahrhunderts von <a href="Hugo_Hartung_(Architekt)" title="Hugo Hartung (Architekt)">Hugo Hartung</a> durchgeführt. Unter anderem wurden die 1759 zerstörten Natursteinverzierungen der oberen Partie des Nordwestturmes rekonstruiert und der bislang detaillose Südwestturm erhielt der Symmetrie zuliebe eine gleiche Verzierung. In den Jahren 1912 und 1926 wurden die Helmdächer in neugotischer Form errichtet, wobei der spätere auf dem Südwestturm durch <a href="Joseph_Ebers" title="Joseph Ebers">Joseph Ebers</a> und stark vereinfacht gestaltet wurde. Zu der geplanten Fertigstellung der Osttürme und erneutem Umbau der Westfassade kam es nicht.
</p><p>1907 erhielt die Kirche durch Papst <a href="Pius_X." title="Pius X.">Pius X.</a> den Rang einer <a href="Basilica_minor" title="Basilica minor">Basilica minor</a> verliehen. 1930 wurde das <a href="Erzbistum_Breslau" title="Erzbistum Breslau">Bistum Breslau</a> zum Erzbistum, so wurde auch der Dom zur Erzbischofskirche. Die folgende Renovierung des Innenraumes durch <a href="G%C3%BCnther_Grundmann" title="Günther Grundmann">Günther Grundmann</a> umfasste u. a. die Entfernung der Wandfresken aus dem 19. Jahrhundert und des neugotischen Gesimses und Emporen im Chorraum, ferner die vereinfachte Wiederherstellung des früheren Aussehens des Hochaltars und die Öffnung der seit ca. 1580 vermauerten Arkaden zwischen dem Hochchor und dem Umgang (jedoch nur im oberen Teil oberhalb des Gestühls).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Zerstörung_und_Wiederaufbau"><span id="Zerst.C3.B6rung_und_Wiederaufbau"></span>Zerstörung und Wiederaufbau</h4></div>
<p>In den letzten Tagen des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> wurde der Dom durch die einrückende <a href="Rote_Armee" title="Rote Armee">Rote Armee</a> schwer beschädigt. Besonders gravierend war der Bombenangriff am 2. April 1945. Den Einschätzungen zufolge wurden 70 % der Bausubstanz zerstört, unter anderem die Helm- und Hauptdächer sowie die Gewölbe des Hauptschiffes und des Hochchors. Ein Teil der Südwand stürzte ab. Von der Inneneinrichtung wurden das <a href="Chorgest%C3%BChl" title="Chorgestühl">Chorgestühl</a>, die Orgel, mehrere Gemälde sowie der Hochaltar durch Brand vernichtet.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Teil der geretteten Einrichtung wurde durch die nunmehr polnische Verwaltung beschlagnahmt bzw. in andere Teile Polens ausgelagert. Unter anderem befindet sich ein Altar aus der Leopoldkapelle derzeit im <a href="Muzeum_Narodowe_(Warschau)" class="mw-redirect" title="Muzeum Narodowe (Warschau)">Nationalmuseum Warschau</a> und zwei der ursprünglich vier Darstellungen der Kirchenlehrer in einer Kirche in <a href="St%C4%99%C5%BCyca" title="Stężyca">Stężyca</a> (<i>Stendsitz</i>).<sup id="cite_ref-ołtarz_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-ołtarz-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der vorläufige Wiederaufbau unter der Leitung von Marcin Bukowski wurde im Jahre 1951 abgeschlossen. Man musste einen Teil der Innenausstattung wie den <a href="Hochaltar" title="Hochaltar">Altar</a> durch Stücke aus anderen <a href="Kirchengeb%C3%A4ude" class="mw-redirect" title="Kirchengebäude">Kirchen</a> ersetzen. Am 29. Juli dieses Jahres wurde der Dom von <a href="Stefan_Wyszy%C5%84ski" title="Stefan Wyszyński">Stefan Kardinal Wyszyński</a> wiedereingeweiht.
</p>
<p>Ende der 1960er Jahre wurde die zweite Wiederaufbauphase unter der Leitung von Edmund Małachowicz aufgenommen. Zunächst wurden die neugotische Verkleideung der Westfassade abgenommen und anhand der vorgefundenen Relikte das große Westfenster rekonstruiert. Der Giebel ist eine moderne Kreation, welche die wahrscheinlichen gotischen Formen vereinfacht wiedergibt. Danach wurde ebenfalls das seit der Wiederherstellung nach dem Brand in 1540 vermauerte Dachraumfenster im Ostgiebel geöffnet sowie die provisorische keramische Dachdeckung gegen das dem historischen Vorbild entsprechende Kupferblech ausgetauscht. Der Wiederaufbau konnte nach der Aufstellung neuer pseudogotischer Turmhelme erst im Jahre 1992 im Wesentlichen abgeschlossen werden. Seitdem wurden weitere kleine Arbeiten im Inneren und Äußeren durchgeführt, so die im Jahre 1759 zerstörte <a href="Totenleuchte" title="Totenleuchte">Totenleuchte</a> am Kaiserchor nachgebaut.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Architektur_und_Ausstattung">Architektur und Ausstattung</h2></div>
<p>Der Dom ist eine <a href="Ostung" title="Ostung">geostete</a>, dreischiffige, grundsätzlich gotische <a href="Basilika_(Bautyp)" title="Basilika (Bautyp)">Basilika</a> ohne <a href="Kirchenschiff#Querschiff" title="Kirchenschiff">Querschiff</a>, mit einem gerade abgeschlossenen <a href="Chor_(Architektur)" title="Chor (Architektur)">Chor</a> und einem <a href="Chorumgang" title="Chorumgang">Ambulatorium</a> (Chorumgang) auf der Verlängerung der Seitenschiffe. Zwei im Grundriss quadratische Türme flankieren die Westfassade, zwei weitere befinden sich über den <a href="Joch_(Architektur)" title="Joch (Architektur)">Eckjochen</a> des Ambulatoriums. Die Kirche ist ca. 44,5 m breit und ca. 98 m lang, etwa genauso hoch sind die beiden Westtürme. Außer dem Haupteingang über das Portalhaus im Westen verfügt der Dom über einen Nord- und einen Südeingang, die in die Seitenschiffe des Langhauses führen.
</p><p>Bis auf das <a href="Detail_(Bauwesen)" title="Detail (Bauwesen)">Detail</a> wurde der Dom aus <a href="Backstein" class="mw-redirect" title="Backstein">Backstein</a> errichtet. Erhebliche Teile der Innenausstattung wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört, diese wurde durch Ausstattung aus anderen Kirchen, Rekonstruktionen und moderne Elemente ersetzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Chor_und_Chorumgang">Chor und Chorumgang</h3></div>
<p>Der frühgotische Chor ist das älteste Teil der heute existierenden Domkirche. Der Chor zeigt das <a href="Gebundenes_System" title="Gebundenes System">gebundene System</a> mit drei sechsteiligen Rippengewölben, an die sich beidseitig jeweils sechs mit <a href="Kreuzgratgew%C3%B6lbe" class="mw-redirect" title="Kreuzgratgewölbe">Kreuzgratgewölben</a> überwölbte Joche des Ambulatoriums anschließen. Entlang des geraden Chorabschlusses im Osten hat das Ambulatorium zwei Joche; in den Eckbereichen des Grundrisses gibt es Eckjoche unterhalb der Osttürme. Sehr niedrig angesetzte <a href="Strebebogen" title="Strebebogen">Strebebögen</a> überbrücken das Ambulatorium, teilweise durch seine Dächer verdeckt, und münden in die Wände des Chors etwa in der Höhe der Mitte der Obergadenfenster. Im Bereich des Chorabschlusses übernehmen die Turmgeschosse der Osttürme die horizontale Lastabtragung aus dem Chorgewölben.
</p><p>Im Inneren sind die Anfang 1950er wiederaufgebauten Chorgewölbe auf <a href="Dienst_(Architektur)" title="Dienst (Architektur)">Dienstbündeln</a> aufgesetzt, die jedoch nicht bis zum Boden geführt werden, sondern auf Konsolen ruhen. Die letzteren weisen eine sehr vereinfachte Form und entstammen der puristischen Sanierung der 1930er Jahre unter der Leitung von <a href="G%C3%BCnther_Grundmann" title="Günther Grundmann">Günther Grundmann</a>. Das barocke <a href="Chorgest%C3%BChl" title="Chorgestühl">Chorgestühl</a>, das nebst dem Hauptaltar den Chorraum füllt, wurde 1662–1665 von Franz Mots und Franz Zeller geschnitzt. Es stammt aus der <a href="St._Vinzenz_(Breslau)" title="St. Vinzenz (Breslau)">Vinzenzkirche</a> und ersetzt das frühere, im Zweiten Weltkrieg verloren gegangene imposantere, in Teilen noch gotische Domherrengestühl. Die <a href="Bleiglasfenster" title="Bleiglasfenster">Bleiglasfenster</a> im Chor, je sechs schmale Obergadenfenster seitlich und ein großes Ostfenster über zwei östlichen Jochen des Chorumgangs, sind Kreationen polnischer Künstler der Nachkriegszeit: Zygmunt Acedański, Irena Nowakowska-Acedańska, Stanisław Pękalski und Antoni Michalak. Der mit Marmorplatten ausgelegte Fußboden ist gegenüber dem Langhaus und dem Ambulatorium um drei Stufen erhöht.
</p><p>Die im Original erhaltenen Kreuzrippengewölbe des Ambulatoriums sind mit skulptural verzierten <a href="Schlussstein" title="Schlussstein">Schlusssteinen</a> ausgestattet. Schwere <a href="Beichtstuhl" title="Beichtstuhl">Beichtstühle</a> aus der Nachkriegszeit unter den Bögen zwischen dem Chorumgang und Chorraum verdecken die Dorsalen (Rückenplatten) des Chorgestühls, die zuvor im St. Vinzenz in einem umgangslosen Chor standen und entsprechend keine rückwärtige Schauseite aufweisen. Zwischen die <a href="Strebepfeiler" title="Strebepfeiler">Strebepfeiler</a> südlich und nördlich des Chorumgangs wurden noch im Mittelalter Seitenkapellen eingebaut.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Hochaltar_des_Bischofs_Jerin">Hochaltar des Bischofs Jerin</h4></div>
<p>1591 stiftete der 1585–1596 amtierende Bischof <a href="Andreas_von_Jerin" title="Andreas von Jerin">Andreas von Jerin</a> für 10.000 Taler einen neuen Hochaltar mit Silberskulpturen von der Hand des Breslauer Goldschmiedes Paul Nitsch (1548–1609) und Gemälden von Bartholomäus Fichtenberger (tätig 1561–1592). Vor der Belagerung Breslaus am Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Gemäldeflügel und die Silberfiguren ausgelagert, der Schrein blieb in der Kathedrale und fiel der Bombardierung 1945 zum Opfer. 2019 wurde der Schrein rekonstruiert und zunächst im Breslauer Nationalmuseum ausgestellt,<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> im Dezember 2019 erfolgte die Wiederaufstellung im Chorraum des Doms.
Im Schrein befindet sich eine Kreuzigungsgruppe, während seitlich in den Nischen der Innenflügel die Figuren der Heiligen Johannes der Täufer, Vinzenz, Andreas und Hedwig von Schlesien auftreten. Bei der ersten Wandlung des Altars erscheinen auf den Rückseiten der Innenflügel und auf den Außenflügeln acht Szenen aus dem Leben des Dompatrons Johannes der Täufer. Bei Schließung der Außenflügel sieht man in gemalten Nischen die vier Kirchenväter Gregor der Große, Hieronymus, Ambrosius und Augustinus.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Langhaus">Langhaus</h3></div>
<p>Das Langhaus hat sechs Joche, wobei die fünf westlichen etwa gleich breit sind und das östlichste eine diesen gegenüber etwa doppelte Breite aufweist. Das Mittelschiff ist mit einem Tonnengewölbe mit <a href="L%C3%BCnette_(Bildende_Kunst)" title="Lünette (Bildende Kunst)">Lünetten</a> überwölbt, welches nach dem Brand 1540 anstatt der ursprünglichen Kreuzgratgewölben eingezogen wurde und nach der Zerstörung am des Zweiten Weltkriegs in den 1950er Jahren rekonstruiert wurde. Die Seitenwände sind durch auf Konsolen ruhende, mit <a href="Dreipass" title="Dreipass">Dreipassmotiv</a> und Wappenschildern verzierte schmale, nicht betretbare Galerien horizontal gegliedert. In den Seitenschiffen gibt es gotische Kreuzrippengewölbe, außer im doppelbreiten östlichen Joch, wo es Springgewölbe gibt. Der erste <a href="Pfeiler" title="Pfeiler">Pfeilerpaar</a> im Westen weist eine abweichende Grundrissform auf und ragt in das Mittelschiff jeweils ca. 50 cm hinein. Das Strebewerk ist deutlich höher als im Chorraum gesetzt, so dass dieses vollständig oberhalb der Dächer der Seitenschiffe zur Geltung kommt. Westlich schließen sich dem Langhaus zwei Westtürme an, der Raum dazwischen ist mit der nach dem Zweiten Weltkrieg wiederhergestellten Orgelempore überbaut.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kapellen">Kapellen</h3></div>
<p>Entlang des Seitenschiffe und um den Chorumgang befinden sich zahlreiche Kapellen. Es handelt sich überwiegend um Zwischenpfeilerkapellen, darüber hinaus um die im Grundriss polygonale, gotische <i>Johannes-Evangelist-Kapelle</i> nördlich des Chorumgangs sowie fünf im Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschädigte größere Kapellen, die nachfolgend beschrieben sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Chorkapellen">Chorkapellen</h4></div>
<p>Hinter dem Chor befinden sich drei <a href="Kapelle_(Kirchenbau)" title="Kapelle (Kirchenbau)">Kapellen</a>:
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<ul><li>Die <i>Elisabethkapelle</i> im Süden aus den Jahren 1682–1700 wurde als Stiftung des <a href="Kardinal" title="Kardinal">Kardinals</a> und Breslauer Bischofs <a href="Friedrich_von_Hessen-Darmstadt_(1616%E2%80%931682)" title="Friedrich von Hessen-Darmstadt (1616–1682)">Friedrich von Hessen-Darmstadt</a> als sein <a href="Mausoleum" title="Mausoleum">Mausoleum</a> errichtet. Gilt als schönster barocker Anbau und bildet das architektonische Pedant zur Kurfürstenkapelle. Der Entwurf stammt vermutlich von Giacome Scianzi († 1702), dem auch die Deckenmalereien in der Kuppel zugeschrieben werden. Die <a href="Skulptur" title="Skulptur">Skulptur</a> der <a href="Elisabeth_von_Th%C3%BCringen" title="Elisabeth von Thüringen">Hl. Elisabeth</a> schuf <a href="Ercole_Ferrata" title="Ercole Ferrata">Ercole Ferrata</a>, ein Schüler <a href="Gian_Lorenzo_Bernini" title="Gian Lorenzo Bernini">Gian Lorenzo Berninis</a>. Das <a href="Grabmal" title="Grabmal">Grabmal</a> mit der dem Altar zugewandten knienden Stifterfigur schuf Domenico Guidi (1625–1701), ebenfalls ein Bernini-Schüler. Den Marmoraltar gestaltete Steinmetzmeister <a href="Giovanni_Battista_Passerini" title="Giovanni Battista Passerini">Giovanni Battista Passerini</a> im Jahre 1682.</li>
<li>Die gotische <i>Marienkapelle</i> direkt hinter dem Chor wurde vom Baumeister <a href="Peschel_(Baumeister)" title="Peschel (Baumeister)">Peschel</a> als Stiftung des Bischofs <a href="Preczlaw_von_Pogarell" title="Preczlaw von Pogarell">Preczlaw von Pogarell</a> 1354–1365 errichtet. Neben dem <a href="Grabmal" title="Grabmal">Grabmal</a> für den Stifter enthält sie auch ein <a href="Tumba" title="Tumba">Tumbengrab</a> für Bischof <a href="Johann_IV._Roth" title="Johann IV. Roth">Johann IV. Roth</a>, das von <a href="Peter_Vischer_der_%C3%84ltere" title="Peter Vischer der Ältere">Peter Fischer d. Ä.</a> geschaffen wurde, und andere <a href="Epitaph" title="Epitaph">Epitaphien</a>.</li>
<li>Die <a href="Barock" title="Barock">barocke</a> <i>Kurfürstenkapelle</i> im Norden gehört mit ihrem ovalen Grundriss zu den bedeutendsten Barockbauten in Polen. Sie wurde 1716–1724 nach Plänen von <a href="Johann_Bernhard_Fischer_von_Erlach" title="Johann Bernhard Fischer von Erlach">Johann Bernhard Fischer von Erlach</a> als Mausoleum für Bischof <a href="Franz_Ludwig_von_Pfalz-Neuburg" title="Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg">Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg</a> errichtet. Die Wandmalereien des Antwerpener Malers Franz de Backers stellen die <a href="Typologie_(Bibel)" title="Typologie (Bibel)">typologisch</a> aufeinander bezogenen Szenen <i>Opfer des <a href="Melchisedech" class="mw-redirect" title="Melchisedech">Melchisedech</a></i> und <i><a href="Abendmahl_Jesu" title="Abendmahl Jesu">Letztes Abendmahl</a></i> einander gegenüber. Das opulente Kuppelfresko mit dem <a href="H%C3%B6llensturz" title="Höllensturz">Sturz der Engel</a> von <a href="Carlo_Carlone_(Maler)" title="Carlo Carlone (Maler)">Carlo Carlone</a> muss vor dem Hintergrund der <a href="Gegenreformation" title="Gegenreformation">gegenreformatorischen</a> Polemik jener Zeit als Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Katholizismus und Protestantismus gelesen werden. Die Skulpturen schuf der Prager Bildhauer <a href="Ferdinand_Maximilian_Brokoff" title="Ferdinand Maximilian Brokoff">Ferdinand Maximilian Brokoff</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Seitenkapellen_des_Langhauses">Seitenkapellen des Langhauses</h4></div>
<ul><li>Die <i>Erlöserkapelle</i> am vierten <a href="Joch_(Architektur)" title="Joch (Architektur)">Joch</a> des südlichen <a href="Kirchenschiff" title="Kirchenschiff">Seitenschiffs</a> dient als <a href="Sakramentskapelle" title="Sakramentskapelle">Sakramentskapelle</a>. Sie wurde 1671–1672 aus der Stiftung des <a href="Kanoniker" title="Kanoniker">Kanonikers</a> Johann Jacob Brunetti nach einem Entwurf von <a href="Carlo_Rossi_(Architekt)" title="Carlo Rossi (Architekt)">Carlo Rossi</a> als barocker Backsteinbau errichtet. Die Stuckdekoration schuf Domenico Antonio Rossi. Epitaphien für den Stifter und seinen Bruder Bischof Johann Brunneti.</li>
<li>Die <i>Auferstehungskapelle</i> am zweiten Joch des nördlichen Seitenschiffs, die auch als <i>Totenkapelle</i> bezeichnet wird, wurde 1749 als Stiftung des <a href="Domdechant" title="Domdechant">Domdechanten</a> Johann Christoph von Rummerskirch vermutlich vom Baumeister Bartholomäus Wittwer errichtet. Den Bildschmuck schuf <a href="Felix_Anton_Scheffler" title="Felix Anton Scheffler">Felix Anton Scheffler</a>. Die Wandmalereien und Stuckarbeiten von 1851 stammen von <a href="Raphael_Schall" title="Raphael Schall">Raphael Joseph Albert Schall</a> und seinem Schwager <a href="Theodor_Hamacher" title="Theodor Hamacher">Theodor Hamacher</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Grabstätten"><span id="Grabst.C3.A4tten"></span>Grabstätten</h3></div>
<p>Das Begräbnisrecht in der Domkirche wurde grundsätzlich den (Erz-)Bischöfen und <a href="Kanoniker" title="Kanoniker">Kanonikern</a> vorbehalten, hingegen wurde es dem restlichen Domklerus (<a href="Altarist" title="Altarist">Altaristen</a> und geweihten <a href="K%C3%BCster" title="Küster">Küstern</a>) verwehrt. Entsprechend sind nur sehr wenige Gräber weltlicher Personen im Dom vorhanden.<sup id="cite_ref-Ant21_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-Ant21-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Unterhalb des Fußbodens der Domkirche gibt oder gab es mehrere Grabkammern.
</p>
<ul><li>Die größte Grabkammer – die <i>Domherrengruft</i> – befindet sich unter dem nördlichen Seitenschiff. Sie wurde 1682 angelegt oder erweitert und bestand ursprünglich aus zwei Räumen, die im 18. Jh. vereinigt wurden. Danach war sie 32 m lang und bis zu 4,23 m breit. Ihre Sohle liegt 2,5 m unter dem Fußbodenniveau des Seitenschiffs. Die Gruft hat einen mit einer Marmorplatte verschlossenen Eingangsschacht, der sich in der Nähe des nördlichen Domeingangs befindet. Gegenwärtig vorhandene Bestattungen entstammen dem 19. und dem frühen 20. Jh., nachdem die älteren Särge 1830–1832 beseitigt wurden. Am Anfang des 20. Jh. wurde die Gruft an der Ostseite um ca. 3 m verkürzt, um Kanäle für die Unterflur-Luftheizung des Ambulatoriums bauen zu können.<sup id="cite_ref-Mal242_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-Mal242-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Die <i>Totenkapelle</i> ist vollständig mit einer Gruft unterkellert, die über die Domherrengruft zugänglich ist.<sup id="cite_ref-Mal242_17-1" class="reference"><a href="#cite_note-Mal242-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<ul><li>Unter dem östlichen Teil des südlichen Seitenschiffs befindet sich eine weitere große Grabkammer, die ursprünglich ebenfalls als Grablege der Domherren gedient hat und gegenwärtig als Bischofsgruft genutzt wird. Die Sohle liegt ca. 3,30 m unter dem Fußboden des <a href="Kirchenschiff" title="Kirchenschiff">Kirchenschiffs</a>. An beiden schmalen Enden des Raums befinden sich mehrere Grabnischen.<sup id="cite_ref-Mal242_17-2" class="reference"><a href="#cite_note-Mal242-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den ostseitigen Nischen wurden 1951 die unter dem Chorraum ausgegrabenen Überreste der Bischöfe begraben. Dazu gehören mehrere Breslauer Fürstbischöfe des Hochmittelalters: <a href="Thomas_I._(Breslau)" title="Thomas I. (Breslau)">Thomas I.</a>, <a href="Thomas_II._(Breslau)" title="Thomas II. (Breslau)">Thomas II.</a>, <a href="Johann_III._Romka" title="Johann III. Romka">Johann III. Romka</a>, <a href="Heinrich_von_W%C3%BCrben" title="Heinrich von Würben">Heinrich von Würben</a>, <a href="Konrad_von_Oels" title="Konrad von Oels">Konrad von Oels</a> und <a href="Jost_II._von_Rosenberg" title="Jost II. von Rosenberg">Jodok von Rosenberg</a>, des Weiteren die Lebuser Bischöfe <a href="Stephan_II._(Lebus)" title="Stephan II. (Lebus)">Stephan II.</a> und <a href="Apetzko_Deyn_von_Frankenstein" title="Apetzko Deyn von Frankenstein">Apeczco von Frankenstein</a> und der 1886 verstorbene <a href="Robert_Herzog_(Bischof)" title="Robert Herzog (Bischof)">Robert Herzog</a>.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In dieser Krypta befindet sich ferner das Grab des Kardinals <a href="Adolf_Bertram" title="Adolf Bertram">Adolf Bertram</a>. Er war der letzte deutsche <a href="Erzbischof" title="Erzbischof">Erzbischof</a> von <a href="Schlesien" title="Schlesien">Schlesien</a>. Obwohl er bereits im Jahre 1945 gestorben war, konnte er erst am 9. November 1991<sup id="cite_ref-Niedziela_19-0" class="reference"><a href="#cite_note-Niedziela-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in seiner Bischofskirche begraben werden. Bereits 1974 wurde auch der erste (polnische) Nachkriegsbischof, Kardinal <a href="Boles%C5%82aw_Kominek" title="Bolesław Kominek">Bolesław Kominek</a>, dort begraben, danach in 1976 <a href="Infulierter_Pr%C3%A4lat" title="Infulierter Prälat">infulierter Prälat</a> und früherer <a href="Apostolischer_Administrator" title="Apostolischer Administrator">Apostolischer Administrator</a> <a href="Karol_Milik" title="Karol Milik">Karol Milik</a> sowie 1983 Weihbischof und früherer <a href="Kapitularvikar" title="Kapitularvikar">Kapitularvikar</a> <a href="Wincenty_Urban" title="Wincenty Urban">Wincenty Urban</a>.<sup id="cite_ref-Niedziela_19-1" class="reference"><a href="#cite_note-Niedziela-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Nähe des Eingangsschaftes dieser Gruft wurden im südlichen Seitenschiff Grabdenkmäler beider Kardinäle aufgestellt.</li>
<li>Mehrere, überwiegend individuelle Gruften befanden sich unter dem Chorraum. Die an weitesten im Westen gelegenen wurden zwischen November 1950 und April 1951 im Rahmen der <a href="Tr%C3%BCmmer" title="Trümmer">Trümmerräumung</a>,<sup id="cite_ref-Ant21_16-1" class="reference"><a href="#cite_note-Ant21-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die zu einer großen Erkundungsgrabung erweitert wurde, aufgefunden und überwiegend abgebaut. Die Ausschachtung wurde danach mit einer Stahlbetondecke verschossen. Der so entstandene Raum, in dem die Überbleibsel der Vorgängerkirchen und deren Krypten sichtbar gemacht wurden, wurde 1996 über eine Treppe aus dem nördlichen Chorumgang zugänglich gemacht und kann besichtigt werden.<sup id="cite_ref-Mal242_17-3" class="reference"><a href="#cite_note-Mal242-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Folgende Gräber, gegliedert in fünf Reihen, wurden vorgefunden, geöffnet und die entdeckten sterblichen Überreste der Bischöfe in andere Gruften verlegt:
<ul><li>Erste Reihe, vom Westen aus gesehen: einziger Grab etwa auf der Kirchenachse <a href="Heinrich_VII._(Liegnitz)" title="Heinrich VII. (Liegnitz)">Heinrich VII.</a>, Bischof von <a href="W%C5%82oc%C5%82awek" title="Włocławek">Leslau</a> und Herzog von <a href="Legnica" title="Legnica">Liegnitz</a> († 1398) – vorgefunden wurden nur Teile der Grabkammer, die Überreste des Bischofs wurden vermutlich am Anfang der Aufräumarbeiten entsorgt.<sup id="cite_ref-Ant21_16-2" class="reference"><a href="#cite_note-Ant21-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Zweite Reihe: <a href="Konrad_von_Oels" title="Konrad von Oels">Konrad von Oels</a> († 1447), in einer Grabkammer mit einem Tonnengewölbe<sup id="cite_ref-Ant21_16-3" class="reference"><a href="#cite_note-Ant21-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Ant10_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-Ant10-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Nördlich davon wurden bei Grabungen 1996 zwei weitere, tiefer liegende Grabkammern mit drei Kinderbegräbnissen vorgefunden, die vermutlich den nicht nähern identifizierten Mitgliedern der <a href="Schlesische_Piasten" title="Schlesische Piasten">schlesischen Piastendynastie</a> zuzuordnen sind.<sup id="cite_ref-Ant10_20-1" class="reference"><a href="#cite_note-Ant10-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Ant26_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-Ant26-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Dritte Reihe (vom Norden nach Süden): <a href="Apetzko_Deyn_von_Frankenstein" title="Apetzko Deyn von Frankenstein">Apeczco von Frankenstein</a>, Bischof von Lebus († 1352) in einer Grabkammer mit einem Tonnengewölbe; Grab eines Unbekannten.<sup id="cite_ref-Ant10_20-2" class="reference"><a href="#cite_note-Ant10-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Ant21_16-4" class="reference"><a href="#cite_note-Ant21-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Vierte Reihe (vom Norden nach Süden): <a href="Stephan_II._(Lebus)" title="Stephan II. (Lebus)">Stephan II.</a>, Bischof von Lebus († 1345); <a href="Robert_Herzog_(Bischof)" title="Robert Herzog (Bischof)">Robert Herzog</a> († 1886); in der letztgenannten Grabkammer, ebenfalls Überreste von <a href="Jost_II._von_Rosenberg" title="Jost II. von Rosenberg">Jodok von Rosenberg</a> († ), die bei der sekundären Grabnutzung für den Bischof Herzog geräumt und in eine <a href="Albe" title="Albe">Alba</a> gewickelt, neben der Kopfseite des Sarges Herzogs gelegt wurden; leere Grabkammer, in der bis 1719 der Bischof <a href="Nanker" title="Nanker">Nanker</a> begraben wurde.<sup id="cite_ref-Ant10_20-3" class="reference"><a href="#cite_note-Ant10-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Ant21_16-5" class="reference"><a href="#cite_note-Ant21-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Fünfte Reihe (vom Norden nach Süden): <a href="Heinrich_von_W%C3%BCrben" title="Heinrich von Würben">Heinrich von Würben</a> († 1319); in einer Grabkammer mit Tonnengewölbe <a href="Thomas_I._(Breslau)" title="Thomas I. (Breslau)">Thomas I.</a> († 1268) und <a href="Thomas_II._(Breslau)" title="Thomas II. (Breslau)">Thomas II.</a> († 1292); <a href="Johann_III._Romka" title="Johann III. Romka">Johann III. Romka</a> († 1301); unter der Grabkammer der beiden Thomas’ wurde eine weitere, mit Überresten der Bischöfe <a href="Walter_von_Malonne" class="mw-redirect" title="Walter von Malonne">Walter von Malonne</a> († 1169), <a href="Siroslaus_II." title="Siroslaus II.">Siroslaus II.</a> († 1198) und <a href="Jaroslaw_(Opole)" title="Jaroslaw (Opole)">Jaroslaus von Oppeln</a> († 1201) vorgefunden. Diese fünfte Grabreihe wurde 1951 nicht abgebrochen, sondern nur geräumt und verschlossen.</li></ul></li>
<li>Weiter östlich unter dem Chorraum, unmittelbar am Hochaltar liegende Grabkammern wurden 1949–1951 nicht geöffnet. Gemäß den vorhandenen Grabplatten und Aufzeichnungen handelt es sich um folgende Gräber: <a href="Peter_II._Nowak" class="mw-redirect" title="Peter II. Nowak">Peter II. Nowak</a> († 1456), <a href="Rudolf_von_R%C3%BCdesheim" title="Rudolf von Rüdesheim">Rudolf von Rüdesheim</a> († 1482), <a href="Andreas_von_Jerin" title="Andreas von Jerin">Andreas von Jerin</a> († 1596), <a href="Sebastian_von_Rostock" title="Sebastian von Rostock">Sebastian von Rostock</a> († 1671), <a href="Philipp_Ludwig_von_Sinzendorf" title="Philipp Ludwig von Sinzendorf">Philipp Ludwig von Sinzendorf</a> († 1747 – Grab beschädigt durch den Bau des Grabes für den Kardinal von Diepenbrock), <a href="Melchior_von_Diepenbrock" class="mw-redirect" title="Melchior von Diepenbrock">Melchior von Diepenbrock</a> († 1853), Kardinal <a href="Heinrich_F%C3%B6rster_(Bischof)" title="Heinrich Förster (Bischof)">Heinrich Förster</a> († 1881)<sup id="cite_ref-Jung_22-0" class="reference"><a href="#cite_note-Jung-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und Kardinal <a href="Georg_von_Kopp" title="Georg von Kopp">Georg von Kopp</a> († 1914).</li>
<li>In einer weiteren Gruft südlich des Chorraums, unter dem Eingang der Sakristei ist u. a. der Bischof Nanker begraben.<sup id="cite_ref-Jung_22-1" class="reference"><a href="#cite_note-Jung-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<ul><li>Weitere Bischöfe sind in den Kapellen des Doms begraben: * <a href="Preczlaw_von_Pogarell" title="Preczlaw von Pogarell">Preczlaw von Pogarell</a> († 1376) und <a href="Johann_IV._Roth" title="Johann IV. Roth">Johann IV. Roth</a> († 1506) im <i>Kleinchor (Marienkapelle)</i>, <a href="Johann_V._Thurzo" class="mw-redirect" title="Johann V. Thurzo">Johann V. Thurzo</a> († 1520) in der <i>Johanneskapelle</i>, <a href="Friedrich_von_Hessen-Darmstadt_(1616%E2%80%931682)" title="Friedrich von Hessen-Darmstadt (1616–1682)">Friedrich von Hessen</a> († 1682) in der <i>Elisbethenkapelle</i> und <a href="Franz_Ludwig_von_Pfalz-Neuburg" title="Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg">Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg</a> († 1732) in der <i>Kurfürstenkapelle</i>.<sup id="cite_ref-Jung_22-2" class="reference"><a href="#cite_note-Jung-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Orgelanlage">Orgelanlage</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Entwicklung">Entwicklung</h4></div>
<p>Im Dom befindet sich der größte Teil der ehemals größten <a href="Orgel" title="Orgel">Orgel</a> der Welt, welche ursprünglich in der <a href="Jahrhunderthalle_(Breslau)" title="Jahrhunderthalle (Breslau)">Breslauer Jahrhunderthalle</a> aufgestellt war.
</p><p>Das Instrument war 1913 von der <a href="W._Sauer_Orgelbau_Frankfurt_(Oder)" title="W. Sauer Orgelbau Frankfurt (Oder)">Orgelbaufirma Wilhelm Sauer</a> (Frankfurt/Oder) erbaut worden, die sich damals im Besitz des Orgelbauers <a href="Paul_Walcker" title="Paul Walcker">Paul Walcker</a> befand. Die Orgel hatte 200 <a href="Register_(Orgel)" title="Register (Orgel)">Register</a> (15.133 Pfeifen) auf fünf <a href="Manual_(Musik)" title="Manual (Musik)">Manualen</a> und <a href="Pedal_(Orgel)" title="Pedal (Orgel)">Pedal</a>. 187 Register waren auf Hauptorgel (Manuale I–III und Pedal) und Gegenorgel (V. Manual) verteilt; die „Gegenorgel“ war eine Fernorgel und hatte 31 Register. Hinzu kam ein Hochdruckwerk mit 13 Registern, das vom IV. Manual aus anspielbar war. Das Taschenladen-Instrument hatte elektro-pneumatische <a href="Traktur" title="Traktur">Trakturen</a>. Der Spieltisch war mit 911 Kombinationszügen, 156 Druckknöpfen zwischen den Manualen, 25 Pedaltritten, vier Schwelltritten und einer Registerwalze ausgestattet. Die Orgel erstreckte sich auf eine Fläche von 260 m², war 22 m breit, 15 m hoch und 15 m tief und wog insgesamt 51 Tonnen. Eingeweiht wurde es im September 1913. 1937 wurde die Orgel umgebaut und um 20 Register erweitert. 1946 wurde das Instrument abgebaut.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach 1946 erhielt die Orgel nicht mehr ihre <a href="Orgel_der_Jahrhunderthalle_(Breslau)" title="Orgel der Jahrhunderthalle (Breslau)">ursprüngliche Form</a>: Das Pfeifenmaterial wurde aufgeteilt und in drei („neuen“) Instrumenten untergebracht. Der größte Teil, ca. 85 Register, fand in der neuen Orgelanlage im Breslauer Dom Wiederverwendung. Die Anlage besteht aus der Hauptorgel auf der Westempore und der <a href="Chororgel" title="Chororgel">Chororgel</a>. Die gesamte Orgelanlage hat 152 Register (13.207 Pfeifen) und ist damit die größte Orgel Polens.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Hauptorgel">Hauptorgel</h4></div>
<p>Auf der Westempore befindet sich die Hauptorgel. Das Instrument hat 127 Register und ein Effektregister (Glockenspiel) auf fünf Manualen und Pedal. Die Spiel- und Registertrakturen sind elektropneumatisch.
</p>
<table border="0" cellspacing="20" cellpadding="18" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>I Hauptwerk</b> C–c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2.</td>
<td>Gedackt</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>3.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4.</td>
<td>Gemshorn</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>5.</td>
<td>Spitzflöte</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>6.</td>
<td>Wienerflöte</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>7.</td>
<td>Gedackt</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8.</td>
<td>Flauto Dolce</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>9.</td>
<td>Quintaton</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>10.</td>
<td>Salicet</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>11.</td>
<td>Ged. Quinte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">5<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>12.</td>
<td>Octave</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>13.</td>
<td>Gemshorn</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>14.</td>
<td>Octavflöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>15.</td>
<td>Rohrflöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>16.</td>
<td>Quinte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>17.</td>
<td>Octave</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>18.</td>
<td>Spitzflöte</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>19.</td>
<td>Scharffquinte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>20.</td>
<td>Sedecima</td>
<td>1′
</td></tr>
<tr>
<td>21.</td>
<td>Rauschpfeife II
</td></tr>
<tr>
<td>22.</td>
<td>Quintmixtur III–IV
</td></tr>
<tr>
<td>23.</td>
<td>Mixtur III–IV
</td></tr>
<tr>
<td>24.</td>
<td>Mixtur IV-V
</td></tr>
<tr>
<td>25.</td>
<td>Scharff III
</td></tr>
<tr>
<td>26.</td>
<td>Trompete</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>27.</td>
<td>Trompete</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>28.</td>
<td>Clarino</td>
<td>4′
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>II Schwellwerk</b> C–c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>29.</td>
<td>Quintaton</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>30.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>31.</td>
<td>Dulciana</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>32.</td>
<td>Grossflöte</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>33.</td>
<td>Traversflöte</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>34.</td>
<td>Fernflöte</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>35.</td>
<td>Bordun</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>36.</td>
<td>Quintaton</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>37.</td>
<td>Octave</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>38.</td>
<td>Octavflöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>39.</td>
<td>Zartflöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>40.</td>
<td>Quintaton</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>41.</td>
<td>Dolce</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>42.</td>
<td>Quinte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>43.</td>
<td>Superoctave</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>44.</td>
<td>Waldflöte</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>45.</td>
<td>Schweizerpfeife</td>
<td>1′
</td></tr>
<tr>
<td>46.</td>
<td>Sesquialtera II
</td></tr>
<tr>
<td>47.</td>
<td>Mixtur III
</td></tr>
<tr>
<td>48.</td>
<td>Zimbel III
</td></tr>
<tr>
<td>49.</td>
<td>Englischhorn</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>50.</td>
<td>Oboe</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Glockenspiele</i></td>
<td><i>8′</i>
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremulant</i>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>III Schwellwerk</b> C–c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>51.</td>
<td>Nachthorn</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>52.</td>
<td>Principal</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>53.</td>
<td>Gedackt</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>54.</td>
<td>Gamba</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>55.</td>
<td>Vox Celestis</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>56.</td>
<td>Ital. Principal</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>57.</td>
<td>Rohrflöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>58.</td>
<td>Nasad</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>59.</td>
<td>Blockflöte</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>60.</td>
<td>Terz</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">3</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">5</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>61.</td>
<td>Quintflöte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>62.</td>
<td>Sifflöte</td>
<td>1′
</td></tr>
<tr>
<td>63.</td>
<td>Mixtur IV
</td></tr>
<tr>
<td>64.</td>
<td>Scharff IV
</td></tr>
<tr>
<td>65.</td>
<td>Rauschzimbel II
</td></tr>
<tr>
<td>66.</td>
<td>Vox Humana</td>
<td>8′
</td></tr></tbody></table><br>
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>IV Solowerk</b> C–c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>67.</td>
<td>Principal</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>68.</td>
<td>Grossflöte</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>69.</td>
<td>Gr. Octave</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>70.</td>
<td>Ged. Pommer</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>71.</td>
<td>Octavflöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>72.</td>
<td>Octave</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>73.</td>
<td>Flachflöte</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>74.</td>
<td>Nachthorn</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>75.</td>
<td>Gr. Mixtur IV–V
</td></tr>
<tr>
<td>76.</td>
<td>Trompete</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>77.</td>
<td>Basson</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>78.</td>
<td>Oboe</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>79.</td>
<td>Trompet</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td></td>
<td><i>Tremulant</i>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>V Schwellwerk</b> C–c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>80.</td>
<td>Bordun</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>81.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>82.</td>
<td>Gedackt</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>83.</td>
<td>Holz-Gedackt</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>84.</td>
<td>Quintade</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>85.</td>
<td>Quintaton</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>86.</td>
<td>Schwebung</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>87.</td>
<td>Viola d’Amore</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>88.</td>
<td>Principal</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>89.</td>
<td>Flöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>90.</td>
<td>Blockflöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>91.</td>
<td>Rohrflöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>92.</td>
<td>Rohrquinte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>93.</td>
<td>Octave</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>94.</td>
<td>Superoctave</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>95.</td>
<td>Terzflöte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">3</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">5</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>96.</td>
<td>Superquinte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>97.</td>
<td>Septime</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">7</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>98.</td>
<td>Schwiegel</td>
<td>1′
</td></tr>
<tr>
<td>99.</td>
<td>Acuta IV
</td></tr>
<tr>
<td>100.</td>
<td>Trompete</td>
<td>8′
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Pedal</b> C–g<sup>1</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>101.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td>32′
</td></tr>
<tr>
<td>102.</td>
<td>Kontra-Violon</td>
<td>32′
</td></tr>
<tr>
<td>103.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>104.</td>
<td>Kontrabass</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>105.</td>
<td>Violon</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>106.</td>
<td>Gemshorn</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>107.</td>
<td>Subbass</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>108.</td>
<td>Quintbass</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">10<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>109.</td>
<td>Octavbass</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>110.</td>
<td>Gedecktbass</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>111.</td>
<td>Gemshorn</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>112.</td>
<td>Flötenbass</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>113.</td>
<td>Cello</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>114.</td>
<td>Quinte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">5<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>115.</td>
<td>Octave</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>116.</td>
<td>Gemshorn</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>117.</td>
<td>Starkflöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>118.</td>
<td>Octave</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>119.</td>
<td>Flachflöte</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>120.</td>
<td>Sesquialtera II
</td></tr>
<tr>
<td>121.</td>
<td>Kornett IV–V
</td></tr>
<tr>
<td>122.</td>
<td>Kornett V
</td></tr>
<tr>
<td>123.</td>
<td>Mixtur IV
</td></tr>
<tr>
<td>124.</td>
<td>Bombard</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>125.</td>
<td>Posaune</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>126.</td>
<td>Trompete</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>127.</td>
<td>Clairon</td>
<td>4′
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<ul><li><i><a href="Koppel_(Orgel)" title="Koppel (Orgel)">Koppeln</a>:</i>
<ul><li><i>Normalkoppeln:</i> II/I, III/I, IV/I, V/I, III/II, IV/II, V/II, IV/III, V/III, V/IV I/P, II/P, III/P, IV/P, V/P</li>
<li><i>Superoktavkoppeln:</i> I/I, II/I, III/I, II/II, III/II, IV/IV, V/V, P/P, IV/P</li>
<li><i>Suboktavkoppel:</i> V/V</li></ul></li>
<li><i><a href="Spielhilfe_(Orgel)" title="Spielhilfe (Orgel)">Spielhilfen</a>:</i> Feste <a href="Kombination_(Orgel)" title="Kombination (Orgel)">Kombinationen</a> (pp, p, mf, f, ff, tutti), vier freie Kombinationen, <a href="Registerschweller" title="Registerschweller">Crescendowalze</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Chororgel">Chororgel</h4></div>
<p>Die <a href="Chororgel" title="Chororgel">Chororgel</a> hat 25 Register auf zwei Manualen und Pedal. Das Instrument ist an die Hauptorgel angebunden und hat insofern die Funktion eines <a href="Werk_(Orgel)#Fernwerk" title="Werk (Orgel)">Fernwerks</a>. Die beiden Manualwerke der Chororgel lassen sich von der Hauptorgel aus jedoch nur von einem Manual (dem V. Manual) anspielen.
</p>
<table border="0" cellspacing="24" cellpadding="18" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>I. Manual</b> C–c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1.</td>
<td>Nachthorn</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>2.</td>
<td>Prinzipal</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>3.</td>
<td>Gedackt</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4.</td>
<td>Salicet</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>5.</td>
<td>Octave</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>6.</td>
<td>Flöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>7.</td>
<td>Quinte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8.</td>
<td>Octave</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>9.</td>
<td>Spitzflöte</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>10.</td>
<td>Terz</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">3</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">5</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>11.</td>
<td>Sifflöte</td>
<td>1′
</td></tr>
<tr>
<td>12.</td>
<td>Scharff V
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>II. Manual</b> C–c<sup>4</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>13.</td>
<td>Fagottflöte</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>14.</td>
<td>Prinzipalflöte</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>15.</td>
<td>Flöte</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>16.</td>
<td>Rohrflöte</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>17.</td>
<td>Blockflöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>18.</td>
<td>Rohrquinte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>19.</td>
<td>Flöte</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>20.</td>
<td>Superquinte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Pedal</b> C–g<sup>1</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>21.</td>
<td>Principal</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>22.</td>
<td>Subbass</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>23.</td>
<td>Octavbass</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>24.</td>
<td>Octave</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>25.</td>
<td>Flautino</td>
<td>2′
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<ul><li><i><a href="Koppel_(Orgel)" title="Koppel (Orgel)">Koppeln</a>:</i> II/I, I/P, II/P</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Organisten">Organisten</h3></div>
<p>(unvollständige Liste)
</p>
<ul><li>Franz Winckler – von 1682 bis 1706</li>
<li>Johann Krause</li>
<li>Joseph Friedrich</li>
<li><a href="Joseph_Gottwald" title="Joseph Gottwald">Joseph Gottwald</a> (geb. 1754, gest. 1833)</li>
<li><a href="Joseph_Franz_Wolf" title="Joseph Franz Wolf">Franz Wolf</a> – (von 1830 zweiter Organist) von 1833 bis 1842</li>
<li><a href="Moritz_Brosig" title="Moritz Brosig">Moritz Brosig</a> – von 1842 bis 1870</li>
<li>Adolf Greulich – von 1870 bis 1884</li>
<li><a href="Emanuel_Adler_(Komponist)" title="Emanuel Adler (Komponist)">Emanuel Adler</a> (geb. 1845, gest. 1926)</li>
<li>Günther Nierte – von 1935 bis 1945</li>
<li>Władysław Oćwieja – von 1951 bis 1955</li>
<li>Romuald Sroczyński – von 1955 bis 1965</li>
<li>Ryniewicz – von 1965 bis 1966</li>
<li>Klemens Kamiński – von 1966 bis 2012</li>
<li>Maciej Maszkiewski – von 2012</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_der_Breslauer_Domprediger" title="Liste der Breslauer Domprediger">Liste der Breslauer Domprediger</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Zygmunt Antkowiak: <i>Kościoły Wrocławia.</i> Muzeum Archidiecezjalne, Wrocław 1991, <span class="falsche-isbn">ISBN 83-900018-1-1</span></li>
<li><i>Die Dom- und Metropolitankirche zum Hl. Johannes.</i> In: <a href="Ludwig_Burgemeister" title="Ludwig Burgemeister">Ludwig Burgemeister</a> (Hrsg.): <i>Die Kunstdenkmäler der Provinz Niederschlesien. Band I Die Stadt Breslau. Erster Teil.</i> Kommissionsverlag v. Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1930, S. 55–162.</li>
<li><i><a href="Dehio-Handbuch" title="Dehio-Handbuch">Dehio-Handbuch</a> der Kunstdenkmäler in Polen Schlesien</i>. Deutscher Kunstverlag, 2005, ISBN 3-422-03109-X.</li>
<li>Izabella Gawin, Dieter Schulze, Reinhold Vetter: <i>Schlesien – Deutsche und polnische Kulturtraditionen in einer europäischen Grenzregion.</i> DuMont Verlag, Köln 1999, ISBN 3-7701-4418-X, S. 107–109.</li>
<li><a href="Jan_Harasimowicz" title="Jan Harasimowicz">Jan Harasimowicz</a>: <i>Katedra Św. Jana Chrzciciela (…)</i> In: Jan Harasimowicz (Hrsg.): <i>Atlas architektury Wrocławia.</i> Tom I. <i>Budowle sakralne, Świeckie budowle publiczne.</i> Wydawnictwo Dolnośląskie, 1997, ISBN 83-7023-592-1.</li>
<li>Konstanty Kalinowski: <i>Barock in Schlesien.</i> Deutscher Kunstverlag, 1990, ISBN 3-422-06047-2, S. 95. (Dom, St. Elisabeth-Kapelle)</li>
<li>Edmund Małachowicz: <i>Katedra Wrocławska. Dzieje i architektura.</i> <a href="Polska_Akademia_Nauk" class="mw-redirect" title="Polska Akademia Nauk">Polska Akademia Nauk</a>, 2000, ISBN 83-910911-2-0.</li>
<li>Edmund Małachowicz: <i>Wrocław na wyspach. Rozwój urbanistyczny i architektoniczny.</i> ZNiO-Wydawnictwo, 1987, ISBN 83-04-02834-4.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://kulturportal-west-ost.eu/biographien/cichy-siegfried-2">Breslauer Domchor</a></li>
<li>Waldemar Matysiak: <i>Breslauer Domkapellmeister von 1831–1925.</i> Düsseldorf 1934. Dissertation der Universität München; Umfang: III, 51 S., 34 S. : Notenbeisp. ; 8°</li>
<li>Waldemar Matysiak: <i>Die Breslauer Schule</i> in: Musica Sacra 1937/7, S. 148 f.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Wroc%C5%82aw_Cathedral?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Breslauer Dom</a></span></b> – Sammlung von Bildern</div>
<ul><li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120220140251/http://www.tube360.pl/kategoria/katedra_wroclawska">„Katedra Wrocławska“ – Spherical Panorama</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 20. Februar 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (polnisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.katedra.archidiecezja.wroc.pl/">Website der Diözese zur Kathedrale (poln.)</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://katedra.wroclaw.pl">Offizielle Website (Polnisch)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-dtv-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-dtv_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-dtv_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Werner Müller/Gunther Vogel: <i>dtv-Atlas zur Baukunst</i>, Band 2, 5. Auflage 1987, Seite 401</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Małachowicz, <i>Katedra wrocławska</i>, S. 40.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Małachowicz, op. cit., S. 49.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Małachowicz, op. cit., S. 50f.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Małachowicz, op. cit., S. 51, 60.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">So z. B. <a href="Hans_Lutsch" title="Hans Lutsch">Hans Lutsch</a> und <a href="Ludwig_Burgemeister" title="Ludwig Burgemeister">Ludwig Burgemeister</a>, zitiert bei Małachowicz, op. cit., S. 184–185.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Małachowicz, op. cit., S. 60.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Małachowicz, op. cit., S. 61.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Małachowicz, op. cit., S. 60.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Małachowicz, op. cit., S. 63.</span>
</li>
<li id="cite_note-Mal194-12"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Mal194_12-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Mal194_12-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Małachowicz, op. cit, S. 194</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Małachowicz, <i>Katedra wrocławska</i>, S. 171.</span>
</li>
<li id="cite_note-ołtarz-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-ołtarz_14-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://wroclaw.wyborcza.pl/wroclaw/1,35762,929385.html">Beata Maciejewska, <i>Wracaj Piotrze, Wrocław czeka</i>, gazeta.pl Wrocław, 11. Juli 2002</a>, abgerufen am 6. Oktober 2008</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://mnwr.pl/oddzialy/muzeum-narodowe/rekonstrukcja-slynnego-srebrnego-oltarza-biskupa-jerina/">Website des Nationalmuseums zur Ausstellung der Rekonstruktion 2019</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Ant21-16"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Ant21_16-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ant21_16-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ant21_16-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ant21_16-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ant21_16-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ant21_16-5">f</a></sup></span> <span class="reference-text">Magdalena Wojcieszak: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://wratislavia.archeo.uni.wroc.pl/15-tom/2-1.pdf"><i>Nekropolie średniowiecznego i wczesnonowożytnego Wrocławia.</i></a> In: <i>Wratislavia Antiqua</i>, Nr. 15, Breslau 2012, ISBN 978-83-61416-68-5 (polnisch), abgerufen am 9. Juli 2023, S. 21.</span>
</li>
<li id="cite_note-Mal242-17"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Mal242_17-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Mal242_17-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Mal242_17-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Mal242_17-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Małachowicz, op.cit., S. 242</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Małachowicz, op.cit., S. 183</span>
</li>
<li id="cite_note-Niedziela-19"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Niedziela_19-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Niedziela_19-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Marek Perzyński: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://m.niedziela.pl/artykul/34410/nd/Grobowce-wroclawskiej-katedry"><i>Grobowce wrocławskiej katedry.</i></a> In: <i>Niedziela</i>, Nr. 46/2004, ISSN 25432346 (polnisch), abgerufen am 9. Juli 2023.</span>
</li>
<li id="cite_note-Ant10-20"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Ant10_20-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ant10_20-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ant10_20-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ant10_20-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Magdalena Wojcieszak: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://wratislavia.archeo.uni.wroc.pl/15-tom/0.pdf"><i>Nekropolie średniowiecznego i wczesnonowożytnego Wrocławia.</i></a> In: <i>Wratislavia Antiqua</i>, Nr. 15, Breslau 2012, ISBN 978-83-61416-68-5 (polnisch), abgerufen am 9. Juli 2023, S. 10.</span>
</li>
<li id="cite_note-Ant26-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Ant26_21-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Magdalena Wojcieszak: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://wratislavia.archeo.uni.wroc.pl/15-tom/2-1.pdf"><i>Nekropolie średniowiecznego i wczesnonowożytnego Wrocławia.</i></a> In: <i>Wratislavia Antiqua</i>, Nr. 15, Breslau 2012, ISBN 978-83-61416-68-5 (polnisch), abgerufen am 9. Juli 2023, S. 26ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-Jung-22"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Jung_22-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Jung_22-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Jung_22-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Joseph_Jungnitz" title="Joseph Jungnitz">Joseph Jungnitz</a>: <i>Die Grabstätten der Breslauer Bischöfe.</i> Breslau 1895.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Nähere Informationen zur <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130807112008/http://blog.walckerorgel.de/2009/12/09/die-riesenorgel-von-breslau/"><i>Sauer-Orgel</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 7. August 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) in der Jahrhunderthalle; vgl. auch <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120311042845/http://www.dra.de/online/dokument/2002/oktober.html"><i>Die größte Orgel der Welt</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 11. März 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) des Deutschen Rundfunkarchivs</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110416235017/http://www.organy.art.pl/instrumenty.php?instr_id=12"><i>Wrocław – Archikatedra Św. Jana Chrzciciela.</i></a> organy.art.pl, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-position:center right!important;background-repeat:no-repeat!important}body.skin-minerva .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/OOjs_UI_icon_external-link-ltr-progressive.svg")!important;background-size:10px!important;padding-right:13px!important}body.skin-timeless .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a,body.skin-monobook .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/MediaWiki_external_link_icon.svg")!important;padding-right:13px!important}body.skin-vector .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/Link.ernal-small-ltr-progressive.svg")!important;background-size:0.857em!important;padding-right:1em!important}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.organy.art.pl%2Finstrumenty.php%3Finstr_id%3D12">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">16. April 2011</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 24. Mai 2013</span> (polnisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABreslauer+Dom&rft.title=Wroc%C5%82aw+%E2%80%93+Archikatedra+%C5%9Aw.+Jana+Chrzciciela&rft.description=Wroc%C5%82aw+%E2%80%93+Archikatedra+%C5%9Aw.+Jana+Chrzciciela&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20110416235017%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.organy.art.pl%2Finstrumenty.php%3Finstr_id%3D12&rft.publisher=organy.art.pl&rft.date=&rft.source=http://www.organy.art.pl/instrumenty.php?instr_id=12&rft.language=pl"> </span></span>
</li>
</ol></div>
<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">51.114166666667</span><span class="longitude">17.046111111111</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:51.114166666667,17.046111111111"><span title="Breitengrad">51° 6′ 51″ <abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">17° 2′ 46″ <abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
</p>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-g" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Geografikum): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4331275-5">4331275-5</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2026-01-10" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Breslauer_Dom&oldid=263201270">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
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